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Ayahuasca - bitterer Lianentee aus dem Amazonasgebiet

Schamanen verwenden Ayahuasca für die Heilung von Kranken und in religiösen Zeremonien.

Der Gebrauch von Ayahuasca ist von den Anden bis an die Pazifikküste von Kolumbien und Ecuador verbreitet. Ayahuasca oder Yajé ist aus der Sprache Quichua, alternative Bezeichnungen sind: Liana del Muerto (Spanisch), Natem (Shuar/Achuar); Mii (Huaorani); Iyaona (Zapara); „Seelenranke“ oder „Todesliane“; Caapí, Dapa.

Durch die Art der Banisteriopsis-Liane und den beigemischten Pflanzen, variiert deren Wirkung. Nach dem Konsum des bitteren Gebräus stellt sich ein leichter Berauschtheitszustand ein wobei der Bewegungsapparat meist kontrolliert bleibt, jedoch kann die bewusste Motorik eingeschränkt sein. Ayahuasca bewirkt unter anderem Visionen, Halluzinationen und eine Erweiterung des Bewusstseins, sowie ein verschärftes Gehör.

In jüngster Zeit werden immer öfter Seminare angeboten, bei denen Ayahuasca für die"Schamanischen Reise" verwendet wird. Mittlerweile ist ein Trend feststellbar, dass die meisten "Suchenden" sich deshalb auf solch Experimente einlassen, weil sie der Annahme sind, rascher ein Ergebnis zur Problemlösung erzielen zu können. Wie bei allen Drogen gilt auch für das Ayahuasca-Ritual, der Ungeübte wird ein für ihn unbrauchbares Ergebnis erzielen. Es ist wie mit einem Lichtschalter den man betätigt, Visionen treten sehr rasch ein, jedoch ein nachhaltiger Nutzen solcher Erfahrungen ist für den Laien nicht gegeben.

Unsere Erfahrungen zeigen, dass die erwähnten Fähigkeiten der Schamanen, auch ohne Drogen oder Halluzinogene entwickelt werden können. Wir sind der Überzeugung, dass jeder Mensch seine besonderen Fähigkeiten, auch ohne Halluzinogene oder Drogen, aber mit den richtigen Techniken zur Entwicklung bringen kann. In unseren Seminaren werden keine Drogen oder Halluzinogene verwendet und auch nicht von uns empfohlen. Die von uns verwendeten Methoden und Techniken, ermöglichen den Teilnehmern, jene persönlichen Erfahrungen zu machen, von denen sie auch einen nachhaltigen Nutzen haben können.

In der Tat wurden Drogen und Halluzinogene von Schamanen verwendet und werden auch heute noch zum Teil verwendet. Wie Du aber sicher weißt, ist der Konsum und Missbrauch von Drogen in unseren Breiten verboten.

Zu Ayahuasca ein paar Infos:

Name: Banisteriopsis caapi
dt. Name: Ayahuasca
weitere Namen:Caapi, Yaje, Rebe der Toten, Ranke der Seele
Familie:Malpighiaceae
Vorkommen:In den tropischen Zonen Südamerikas, Westindische Inseln

chem. Zusammensetzung/Wirkung: Harmin (ein beta-Carbolin-Alkaloid), Tryptaminderivate -Erbrechen nach 1/2 Stunde, anschließend farbenprächtige Halluzinationen, Verlust des eigenen Egos.

Geschichtliches:
Mannbarkeitsritual der kolumbianischen Tukano-Indianer
Bekannte Nebenwirkungen sind Erbrechen, Durchfall oder Schweißausbrüche, Verminderung der Motorik, Gleichgewichtsstörungen und Schwindel. In Kombination mit MAO-Hemmern, insbesondere Anti-Depressiva besteht Lebensgefahr! Es können bei unsachgemäßer Anwendung Angstzustände und Psychosen ausgelöst werden oder das Wiedererleben traumatischer Erfahrungen bei entsprechender psycho-biographischer Vorprägung.

Hinweise zur körperlichen Sucht gibt es derzeit keine.

Workshop

Datum: 20.10.2018
Zeit: 13 bis 19 Uhr
Ort: YogaVital, A-1120 Wien, Kollmayergasse 14

Workshop

Datum: 3.11.2018
Ausgebucht

Workshop

Datum: 17.11.2018
Zeit: 13 bis 19 Uhr
Ort: YogaVital, A-1120 Wien, Kollmayergasse 14

Workshop

Datum: 1.12. 2018
Zeit: 13 bis 19 Uhr
Ort: YogaVital, A-1120 Wien, Kollmayergasse 14

Anmeldung

Schottenfeldgasse
A-1070 Wien

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Schamanismus für Menschen von Heute

Der Schöpfer Deiner Realität, im Inneren so wie im Äußeren, bist Du selbst und erzeugst damit Deine Illusionen, Projektionen, Abwehrmechanismen, Spaltungen, Leugnungen und Verdrängungen. Niemand, außer Du selbst, kannst Dich von diesen Verwirrungen befreien, indem Du Deine persönliche Landkarte von deiner Realität im Gehirn kennen lernst. Du selbst bist es, der es in der Hand hat, eine auf Freude und Liebe basierende Lebenswirklichkeit zu erzeugen.